Forschungsstelle Historische Epistemologie und Hermeneutik

Die ‚Forschungsstelle Historische Epistemologie und Hermeneutik‘ ist ein interdisziplinäres und institutionenübergreifendes Netzwerk, das die Konzipierung und Durchführung von Forschungsvorhaben im Bereich der Wissenschaftstheorie und -geschichte vornehmlich der Geistes- und Kulturwissenschaften unterstützt.

Sie umspannt gegenwärtig sechs thematische Gruppen:

Aktuelle Beiträge

  • Wiederkehr des Werks? 27.09.2015 - Symposium zur Gegenwart des literarischen Werkbegriffs 21.-23. Oktober 2015 Schloss Herrenhausen, Hannover Die Kategorie des Werks wurde in den Geisteswissenschaften im Allgemeinen und in den Literaturwissenschaften im Besonderen in den letzten 50 Jahren massiv kritisiert. Das „Werk“ gilt deshalb bis in die Gegenwart häufig als eine Kategorie, die einen angemessenen Umgang mit kulturellen Gegenständen verstellt. … Wiederkehr des Werks? weiterlesen
  • Stimmungen als literaturwissenschaftlicher Gegenstand 16.11.2014 - Stimmungen als literaturwissenschaftlicher Gegenstand zwischen emotionaler Bedeutung und knowing-what-it-is-like weitere Informationen zum Projekt Bearbeitung: Robert Deutschländer und Benjamin Gittel
  • Geist im Buch: Historische Formen und Funktionen des Buches in den Geisteswissenschaften 06.01.2014 - ARBEITSTAGUNG AN DER HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN, 3.-5.4.2014 Über das geisteswissenschaftliche Buch wird viel diskutiert und wenig geforscht, ganz im Gegenteil zum naturwissenschaftlichen Buch, dem in jüngerer Zeit das umgekehrte Schicksal zuteil wurde. Diese Situation ist umso erstaunlicher, als die aktuellen Auseinandersetzungen über die Gegenwart und Zukunft des geisteswissenschaftlichen Buches im digitalen Zeitalter von historischen Vorannahmen … Geist im Buch: Historische Formen und Funktionen des Buches in den Geisteswissenschaften weiterlesen
  • Ordo inversus 26.11.2013 - Zum Zerbrechen einer Denkfigur in Philosophie, Naturphilosophie und Hermeneutik und zu Versuchen ihrer Heilung und Ersetzung Als zirkuläre Denkfigur bestimmt der schon in der Antike und im Mittelalter ubiquitäre ordo inversus bis weit ins 18. Jh hinein das (natur-)philosophische, hermeneutische und theologische Denken, bis er seine Selbstverständlichkeit weitgehend verliert und in seiner traditionellen Form ,zerbricht‘. … Ordo inversus weiterlesen
  • Tagung in der Villa Vigoni 31.10.2013 - Die akademische ‚Achse Berlin – Rom‘? Zum wissenschaftlich-kulturellen Austausch zwischen Italien und Deutschland in den 1920er bis 1940er L“Asse accademica Berlino – Roma‘? Sullo scambio scientifico-culturale tra Italia e Germania dagli anni ’20–’40 del Novecento 3. bis 6. September 2014, Villa Vigoni bei Loveno di Menaggio (Como, Italien). Internationale Tagung, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, … Tagung in der Villa Vigoni weiterlesen
  • Weltanschauungsliteratur 1860–1940. Wissen, Textstrukturen, Kontexte 23.10.2013 - Bearbeitung: Andrea Albrecht, Lutz Danneberg, Olav Krämer Texte der ‚Weltanschauungsliteratur‘ sind nach Horst Thomés Bestimmung Texte, „die den expliziten Anspruch erheben, die ‚Weltanschauung‘ des Verfassers argumentativ darzustellen“. Typischerweise verbinden sie dabei „breite Darlegungen wissenschaftlicher Ergebnisse mit waghalsigen Hypothesen, metaphysischen Theoriefragmenten, autobiographischen Mitteilungen, persönlichen Glaubensbekenntnissen, ethischen Handlungsanweisungen, zeitpolitischen Diagnosen und gesellschaftlichen Ordnungsmodellen“ (Thomé 2002a, S. 338). … Weltanschauungsliteratur 1860–1940. Wissen, Textstrukturen, Kontexte weiterlesen
  • Zwischen Asche und Fußabdruck 23.09.2012 - Lutz Danneberg, Zwischen Asche und Fußabdruck. Zu den Konzepten der Spur im Vergleich mit denen der Quelle und des Einflusses sowie zum Spurenlesen als grundlegendem Konzept der Beschreibung wissenschaftlichen Arbeitens. In: Scientia Poetica 16 (2012), S. 160-182; wesentlich erweiterte Fassung Version 14. 08. 2015 (KB 585)
  • Das Lehrgedicht im 18. Jahrhundert 11.08.2012 - Bearbeitung: Olav Krämer Das 18. Jahrhundert war einer weithin akzeptierten Forschungsmeinung zufolge die letzte ‘Blütezeit’ des Lehrgedichts: die bislang letzte Phase der europäischen Literaturgeschichte, in der diese Gattung von vielen Autoren praktiziert, von der Mehrzahl der Dichtungstheoretiker akzeptiert und auch vom Publikum in hohem Maße geschätzt wurde. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Grundlinien der Entwicklung … Das Lehrgedicht im 18. Jahrhundert weiterlesen
  • Hermann Cohens „Ästhetik des reinen Gefühls“. Zu einem vergessenen Kapitel ästhetisch-poetischer Vorstellungsbildung 11.08.2012 - Bearbeitung: Andrea Albrecht „In Germany the greatest efforts have been made to forget the name of Hermann Cohen, and to efface or surpress his philosophical work. But all these efforts will prove useless. Future historians of German philosophy in the second half of the nineteenth century will regard Cohen as one of the greatest representatives … Hermann Cohens „Ästhetik des reinen Gefühls“. Zu einem vergessenen Kapitel ästhetisch-poetischer Vorstellungsbildung weiterlesen
  • Poetik als Wissensgebiet im Kontext der Ästhetik, 1800-1960 11.08.2012 - Bearbeitung: Sandra Richter Poetik meint Text-, vor allem aber Literaturtheorie. Im Ausgang von der Ästhetik des mittleren und späten 18. Jahrhunderts findet sie unter den Bedingungen gesteigerter methodischer Komplexität statt. Hinzu kommt die Entstehung der Nationalphilologien, welche die Spezialisierung der Poetik noch befördern, ohne sie jedoch von den Debatten und Innovationen anderer Wissensbereiche abzuschirmen. Im … Poetik als Wissensgebiet im Kontext der Ästhetik, 1800-1960 weiterlesen